Wasserstoff und Brennstoffzellen sind Schlüsseltechnologien für eine CO₂-neutrale Zukunft. Besonders im Mobilitätssektor und zur Speicherung erneuerbarer Energien gewinnen sie stark an Bedeutung. Um diese Technologie sicher anwenden zu können, ist ein fundiertes Verständnis der elektrochemischen Prozesse unerlässlich – von der Elektrolyse bis zur „kalten Verbrennung“ in der Zelle.
Das UniTrain-Trainingssystem zur Brennstoffzellentechnik vermittelt diese Handlungskompetenz. Es bildet den gesamten Wasserstoff-Kreislauf in einem sicheren, kompakten und messtechnisch vollständig erfassten System ab. Sie erhalten ein computergestütztes Trainingssystem, das den kompletten Energiekreislauf von der Wasserstofferzeugung mittels PEM-Elektrolyseur bis zur Stromerzeugung in einer PEM-Brennstoffzelle praxisnah und messtechnisch nachvollziehbar macht.
Lernende erzeugen Wasserstoff und Sauerstoff aus Wasser und wandeln diese Gase in einer PEM-Brennstoffzelle wieder in elektrische Energie um. Dieses geschlossene Kreislaufprinzip macht die Wasserstofftechnologie direkt erlebbar und verständlich. Dank der integrierten Messgeräte werden alle relevanten Kennlinien und Wirkungsgrade präzise analysiert. Das System ist inhärent sicher konzipiert, es nutzt Wasserstoff „on demand“ in geringen Mengen, ohne externe Hochdruck-Gasflaschen. Dies ermöglicht Lernenden, sich voll auf die physikalischen und chemischen Prinzipien zu konzentrieren, ohne komplexe Sicherheitsvorkehrungen zu benötigen. Es ist ideal für Lehrende, die eine einfache Vorbereitung und robuste Hardware schätzen.
Lernziele im Detail
Mit dem UniTrain-System zur Brennstoffzellentechnik erreichen Lernende fundierte Handlungskompetenzen. Sie erarbeiten sich ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise und die Potenziale der Wasserstofftechnologie. Die praxisorientierten Lernziele bereiten optimal auf zukünftige Herausforderungen in der Energiewirtschaft vor und stärken das technische Fachwissen.
Untersuchung des Systemverhaltens durch experimentelle Daten und Diagramme.
Lernende lesen, verstehen und setzen komplexe Schaltpläne für Steuer- und Laststromkreise in eine
funktionierende Hardware-Schaltung um.
Lernende identifizieren anhand eines Stromlaufplans durch logisches Vorgehen und gezielte Messungen
Fehler in Schützsteuerungen schnell und effizient.
Lernende nutzen den integrierten Schaltungssimulator, um Schaltungen per Drag & Drop schnell und einfach
zu entwerfen, deren Funktion zu verstehen und Spannungen sowie Ströme virtuell aufzuzeichnen.
Lernende erlernen die schnelle und systematische Fehlersuche, eine der wichtigsten Fähigkeiten von
Fachkräften in der betrieblichen Praxis, insbesondere durch die integrierte Fehlersimulation.
Lernende integrieren einen Motorschutzschalter und einen Not-Aus-Schalter fachgerecht in eine Steuerung
und testen deren Schutzfunktion praktisch.
Lernende montieren Schwingungssensoren korrekt. Sie parametrieren die Diagnose-Software (VES004) und zeichnen Schwingungsdaten systematisch auf und speichern diese.
Anwenden von DGUV-konformen Schutzmaßnahmen bei Arbeiten an spannungsführenden HV-Systemen.
Untersuchung statischer und dynamischer Kennwerte durch Messungen und Experimente.
Die Lernenden verstehen die Funktion der virtuellen Fahrspur und die Auswirkungen unterschiedlicher Lenkeinstellungen.
Anwendung von PID-Reglern und deren Parametrierung nach etablierten Einstellregeln.
Lernende verstehen die Auswirkungen von Fehlausrichtungen. Sie führen die mechanische Justage eines Antriebsstrangs selbstständig und präzise durch.
Lernende erarbeiten Schaltungen nicht isoliert, sondern als funktionale Lösungen für Teilsysteme von
Anlagen, was den Praxisbezug und die Motivation deutlich erhöht.
Durchführung von Spannungs-, Isolations- und Potenzialausgleichsmessungen.
Die Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden lernen die gesetzlichen Vorgaben und Haftungsfragen im Zusammenhang mit Fahrerassistenzsystemen kennen.
Anwendung und Optimierung von Standardreglern zur Positions- und Winkelregelung.
Lernende nutzen den integrierten Lager-Assistenten der Software VES004. Dieser berechnet automatisch die typischen Fehlerfrequenzen für Wälzlager und vereinfacht die Diagnose von Lagerschäden erheblich.
Erstellen physikalischer Modelle und Simulationen für komplexe Regelstrecken.
Die Lernenden führen Experimente zur Inbetriebnahme, Kalibrierung und Diagnose des Fahrspurassistenten durch.
Simulation und Übertragung der Konzepte auf reale Szenarien wie Segway PT oder Containerbrücken.
Unterscheidung zwischen Steuerung und Regelung sowie deren Prinzipien.
Lernende planen, verdrahten und nehmen eine Selbsthalteschaltung, eine Wendeschützschaltung und einen
Stern-Dreieck-Anlauf sowohl in der Simulation als auch mit Hardware in Betrieb.
Tausch von defekten Zellen und Überwachungselektronik.
Lernen Sie den Aufbau und die Funktion von Hochvoltbatterien sowie deren Komponenten kennen.
Führungs- und Störverhalten beurteilen und optimieren.
Realisierung eines Reglers zur Stabilisierung des Pendelstabs aus der Ruheposition.
Lernende erzeugen reproduzierbar typische Industriefehler wie Ausrichtfehler, Unwuchten sowie defekte Lager und Zahnräder. Sie untersuchen deren Auswirkungen live und entwickeln ein tiefes Verständnis für die Fehlerentstehung.
Einsatz von MATLAB-Simulink für die Parametrierung und Steuerung von Reglern in Echtzeitanwendungen.
Systematische Fehlersuche und -behebung in Hochvoltbatterien.
Lernende identifizieren spezifische Fehlerbilder wie Unwucht, Ausrichtfehler, Lager- und Getriebeschaden. Sie nutzen dabei deren charakteristische Frequenzsignaturen im FFT-Spektrum sicher.
Features & Anwendung
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